Das Aussehen einer Bombay
Die Bombay ist pechschwarz, durchgefärbt bis zu den Haarwurzeln. Die Struktur des Haares ist fein, es schimmert satinartig oder glänzt wie lackleder, liegt eng am Körper an und ist kurz bis mittellang. Dieses Fell predistiniert sie für die Haltung im Haus.

Sie ist von mittlerer Größe nicht zu dick oder zu dünn mit einem erstaunlichen Gewischt.

Der Schwanz soll harmonisch zum Körper passen, also nicht zu lang oder zu kurz sein.

Die Augen sind eines der wesentliches Merkmale. Sie haben Farben zwischen gelb und Kupfer. Je tiefer und dunkler die Farbe ist, desto besser. Sie sollen rund sein und weit auseinander gesetzt.

Der Kopf soll nicht kantig sondern von gefälliger Rundung sein;volles Gesicht mit beträchtlicher Weite zwischen den Augen; weicher Übergang in eine breite, mäßig gerundete und gut entwickelte Schnauze, die mit den runden Konturen des Kopfes harmoniert. Im Profil soll ein gemäßigter, gut sichtbarer Stop im Nasenverlauf zu sehen sein, aber keine Stupsnase.


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Die Bombay in Amerika

1956 züchtete Frau Nikki Horner aus Kentucky, USA die ersten Bombaykatzen aus einem American Shorthair Kater und einem braunen Burma Mädchen. Leider blieb die Qualität hinter den Erwartungen zurück. Das Fell war grob und die Anmutung nicht gegeben. Jahre später nutzte sie ihre ASH (American Shorthair) und ihre hoch preisgekrönten braunen Burmakater und hatte Erfolg.

Die Kater waren GC Shawnee Cassius Clay (1962), GC Shawnee Little Brown Jug (1965) und GC Colonel Casey of Milomar (1966). Alle basierten sie prägend auf Mizpah Linen. Die schwarzen ASH die die gewollte Fell und Augenfarbe hereingebracht haben waren als Kater David Copperfield und Shawnee Shot in the Dark und als Katzen Esquire Escapade, David's Black Onyx und Shawnee Obsidian.

Ihre Vision von einem schwarzen Panther in klein sah nun so aus: muskulös, aber graziös und geschmeidig mit glänzendem pechschwarzem Fell und Augen wie glühender Kohle oder leuchtenden Kupferpfennigen.

1970 konnte aufgrund der ausreichenden Zahl registrierter Bombays die Rasse von der CFA anerkannt werden. Erst 1976 war sie "reif" für den Ausstellungswettbewerb und konnte gleichberechtigt mitkonkurrieren.

Nikki Horner hatte eine bezaubernde Rasse geschaffen, die sich rein vererbt. Sie ist weder eine Burma noch eine ASH, aber auf jeden Fall der Burma ähnlicher als der ASH.

Nikki Horner starb Mitte der Neunziger an Krebs.